Tattoo ohne Schmerzen

Brandheiß und neu: Eine revolutionäre und neuartige Tätowiermethode, die Tattoos in brilianter Qualität sticht und absolut keine Schmerzen mehr verursacht.

Vor wenigen Tagen haben Forscher einer britischen Universität eine revolutionäre Tätowiermethode entdeckt, die die gesamte Tattoobranche beinflussen wird. Es ist den Wissenschaftlern erstmals gelungen, an einer mutigen Probandin ein Tattoo zu “stechen”, bei dem absolut keine Schmerzen entstanden.

Dabei wurde komplett auf Nadeln verzichtet. Weiterhin verspricht diese neuartige Methode, dass die Tattoos wesentlich länger erhalten bleiben als bei der herkömmlichen Nadeltechnik. Die Farben verblassen nicht nach einigen Jahren und die Konturen sollen sogar ein Leben lang halten, vollkommen unabhängig von der Veränderung der Haut.

Das britische Entwicklerteam hat vor kurzem das Patent angemeldet. Es bleibt abzuwarten, wann sich diese neue, schmerzfreie Tätowiertechnik hier in Deutschland etabliert.

Reportern ist es gestern gelungen, geheime Aufnahmen der neuen Tätowiermaschine zu bekommen. Sehen Sie selbst:


Tattoos in Samoa

Während in Europa die Tattoo Techniken immer moderner und damit angenehmer bzw. schmerzfreier für den Tattoo Fan werden, werden im Herkunftsland der Tattoos Samoa noch immer rituelle Techniken angewandt. Getreu dem Motto “Wer schön sein will, muss leiden” zeigt dieses Video wie traditionelle Tätowiermeister auf Samoa arbeiten.


Temptu Tattoos

Temptu Tattoo

Temptu Tattoo

Temptu bedeutet eigentlich “Temporary Tattoo”. Hierbei kommt eine, ursprünglich für die Filmindustrie entwickelte Spezialfarbe zum Einsatz. Diese Farbe ist wasserbeständig, somit hält sie auch Schweiß stand und sieht dennoch total realistisch aus. Mit dieser Farbe kann man ebenfalls Airbrush-Tattoos zaubern.

Obwohl die Farbe wasserfest ist, löst sie sich nach einiger Zeit durch die Talkproduktion der Haut. Sie lassen sich darüber hinaus mit Öl oder Alkohol sehr leicht entfernen. Falls man solche Methoden nicht verwendet, können diese Tattoos zwischen 2 und 10 Tagen halten. Außerdem sind diese Temptus ungiftig, sollten aber trotzdem nicht auf entzündete Hautflächen oder in der Nähe der Augen verwendet werden.


Tattoo Folie

Tattoo Folie

Tattoo Folie

Bei dieser Tätowiertechnik kommen spezielle Folien zum Einsatz. Einerseits sind sie bedruckbar, andererseits kleben sie auf der Haut.

Diese Folien sind als Set von vielen verschiedenen Herstellern erhältlich. Das gewünschte Motiv wird auf die Folie gedruckt und im Anschluss ausgeschnitten. Danach kommt die Klebefolie darauf und wird auf die Haut aufgeklebt. Wenn man die Haut vorher noch mit Alkohol oder Desinfektionsmittel von Fett befreit, haftet das Motiv besser und man hat länger Freude daran.

Da es nicht wasserfest ist, kann man es ganz einfach mit Wasser und ein wenig Seife abwaschen.


Solar Tattoo

Solar Tattoo

Solar Tattoo

Solartattoos sind, wie Airbrushtattoos schnell vergänglich. Sie können komplett schmerzfrei hergestellt werden und das auch noch blitzschnell.

Man bringt einfach eine UV-undurchlässige Folie auf die Haut auf und geht ein paar Mal hintereinander ins Solarium. So entsteht an der abgedeckten Stelle ein weiser “Schatten”, während der Rest der Haut gebräunt wird.

Nach ungefähr einem Monat ist der Unterschied wieder ausgeglichen und das Tattoo wieder verschwunden. Man kann sich entweder direkt vorgearbeitete Folien kaufen oder dunkelfarbige Folien verwenden, aus denen man selbst gewünschte Motive herausschneiden kann.


Permanent Tattoo

Permanent Tattoo - Tattoovorlagen

Permanent Tattoo

Echte Tattoos werden noch “traditionell” mit spitzen Nadeln in die Haut gestochen. So wird hierbei die Tattoo-Farbe in die Haut eingebracht. In der mittleren Hautschicht (sog.: Lederhaut) bleibt die Farbe ein Leben lang, da der Körper sie hier nicht mehr abbauen kann. Die Qualität der Farbe ist für ein Tattoo deshalb sehr wichtig. Nur mit hochwertiger Farbe lässt sich ein perfektes Gesamtbild erzielen. Gute Tätowierer verwenden daher nur Top Farben, welche ständigen Kontrollen unterliegen, damit die Qualität gewährleistet ist. Außerdem werden die Farben noch dermatologisch getestet.

Bevor das Tätowieren losgehen kann, wird das gewünschte Motiv erst an die Körperstelle angepasst (Körperbau, Muskulatur) und danach auf Papier gepaust, damit es auf den Körper übertragen werden kann.

Die Nadeln, die zum Tätowieren verwendet werden, werden aus medizinisch geeignetem Stahl in Handarbeit hergestellt. Diese werden nach der Fertigung unter dem Mikroskop auf Fehler geprüft. Danach werden sie mit einem speziellen, ebenfalls medizinisch geeigneten Lot auf einen Träger gebracht. Danach werden die Nadeln gereinigt, eingeschweißt und steril verpackt bis sie gebraucht werden. Gute Tätowierer stellen sich auch ihre eigenen Nadeln her, die auf ihre eigenen Bedürfnisse abgestimmt sind.

Vor dem Tätowieren wird die Hautstelle, auf die das Tattoo kommen soll auf die Tätowierung vorbereitet: Sie wird rasiert und desinfiziert. Anschließend kann das Motiv auf die Haut übertragen werden.

Als erstes werden auch hier die Outlines gestochen. Die Nadel der Tätowiermaschine wird in die Farbe getaucht und füllt sich dann mit Farbe. Anschließend wird die Nadel nur wenig in die Haut eingestochen (nur einige Zehntel Millimeter), wo sie dann die Farbpigmente hinterlässt. Zum Schluss wird schattiert und auf Wunsch gefärbt. Falls ein besonders großes oder komplexes Motiv gemacht werden soll, wird die Arbeit nicht auf einmal gemacht, sondern Stück für Stück in verschiedenen Sitzungen.

Zum Schluss wird das Tattoo und die umliegende Haut gereinigt, desinfiziert und eingecremt. Man bekommt vom Tätowierer noch einige Pflegetipps, welche auf jeden Fall eingehalten werden sollten! Nachdem man das Studio verlässt, hat der Tätowierer keinen Einfluss mehr auf die Pflege etc. Nun muss man es selber eine Zeit lang pflegen, damit das gewünschte Endergebnis erzielt wird. Eine Tätowierung ist wie eine Wunde, oder besser gesagt wie viele kleine Wunden. Man muss es gut verheilen lassen, damit es gut aussieht. Schon deshalb sollte man auf die Pflegetipps achten und die Hautstelle gut versorgen. Wenn Krusten entstehen, darf man sie in keinem Fall abkratzen. Sie fallen nach und nach von alleine ab. In der Zeit in der das Tattoo verheilt, sollte man außerdem nicht ins Solarium gehen, nicht in Salz- oder Chlorwasser baden, Sonneneinstrahlung so weit wie möglich vermeiden und keine synthetische oder enge Kleidung tragen, die auf dem Tattoo reiben könnte.


Paintmaker Tattoo

Paintmarker-Tattoos werden mit speziellen Stiften auf die Haut aufgetragen, welche sogar in Krankenhäusern zum Einsatz kommen. Daher ist die Verträglichkeit mit der Haut so gut wie garantiert.

Da es sich jedoch immer noch um chemische, wasserfeste Farbzusammensetzungen handelt, sollte man vorher selbst testen, ob es zu allergischen Reaktionen kommen kann. Einfach an einer unsichtbaren Körperstelle testen und abwarten, ob Hautreizungen entstehen.

Ein guter Einsatzbereich ist das Testen eines gewünschten Motivs, wenn man sich noch nicht so ganz sicher ist, ob ein Tattoo gut aussieht. So kann man ganz einfach einige Tage ausprobieren ob es ansehnlich ist oder nicht. Man sollte das allerdings nicht selbst machen, wenn man nicht besonders begabt ist. Hierfür sollte eine künstlerisch begabte Person zu Rate gezogen werden, die das gewünschte Bild auf die Haut überträgt. In einem Tätowiergeschäft findet man sicher auch dafür Hilfe.

Da Fehler nicht einfach weggewaschen werden können, ist ein sorgfältiges Arbeiten wichtig. Durch die kräftigen, leuchtenden Farben der Paintmarker entstehen für einige Tage wunderschöne, kontrastreiche Tattoos.


Henna Tattoo

Henna Tattoo

Henna Tattoo

Henna ist eine der ältesten Formen von Tätowierungen. Henna ist etwas kulturell angehaucht im Gegensatz zum Permanent-Tattoo. Schon seit einigen Jahrhunderten gibt es diese Form von Tattoos in vielen Kulturkreisen auf der ganzen Welt.

Henna kommt ursprünglich aus Indien und feine Linien und florale oder Paisleymuster sind typisch für diese Malerei. In Südindien sieht man oft Hennamalereien auf Händen oder Fingern. Im Islam werden Hände und Füße bemalt. Im Sudan gibt es hingegen nur bei Männern solche Tattoos, und zwar aus schwarzem Henna, dem so genannten Saumer. In afrikanischen Kreisen findet man geometrische Bilder oder dicke, breite Linien.

Vor allem bei Hochzeiten spielt die Hennamalerei in einigen Kulturen eine wichtige Rolle. Während die Frauen bemalt werden, werden sie einer Tradition folgend in die Geheimnisse der Ehe eingeweiht.

Hennabemalungen sind allerdings nicht lebenslang sichtbar. Je nach dem wie lang die Malerei einwirkt, hält die rote Hennafarbe z.B. zwischen einer und acht Wochen. Henna ist 100% natürlich, da es aus den jungen Trieben eines Weidenstrauchs – dem so genannten Laesonia invernis – hergestellt wird.


Bio Tattoo

Bio-Tattoos sind eigentlich ein großer Schwindel. Die Anbieter dieser Tattoos locken ihre Kundschaft damit an, dass diese Bio-Tattoos angeblich nach 5 Jahren vollständig verschwunden sind, allerdings sieht es in Wahrheit ganz anders aus.

An einigen Stellen verblassen die Farben zwar, oder verschwinden vereinzelt ganz, aber der Rest des Bildes wird entstellt: Linien verschwemmen, werden größer oder unscharf und am Ende bleibt nur ein fleckiges Etwas, welches in keinem Fall mehr wie das Original-Motiv aussieht aber eben auch nicht verschwunden ist.

Diese Hautverunstaltung ist so gut wie irreparabel, außer durch ein gekonntes Cover-Up bei einem Profi-Tätowierer, der somit diesen Schandfleck verbirgt.

Selbst das Wort “Bio-Tattoo” ist eine Lüge, denn mit Natur oder Biologie hat diese Art der Tätowierung wenig gemeinsam. Sie werden mit den gleichen Maschinen, Farben und Techniken hergestellt wie so genannte Permanent Make-ups.

Schon der unregelmäßige Aufbau der verschiedenen Hautschichten des Körpers macht es unmöglich, einzelne Farbpigmente nur in spezielle Schichten einzubringen, aus denen sie der Körper selbstständig ausscheiden kann. Der Glaube daran, dass es technisch möglich sei so exakt zu arbeiten bleibt aber weiterhin erhalten, denn die Bio-Tätowierer verdienen damit ihr Geld. Aber niemand wird einen Tätowierer finden, der schriftlich garantiert, dass das Tattoo vollständig nach einer bestimmten Zeit verschwindet.


Airbrush Tattoo

Airbrush Tattoo

Airbrush Tattoo

Airbrush-Tattoos werden genauso aufgetragen wie normale Airbrushs z.B. auf Autos. Man legt eine spezielle Folie mit dem gewünschten Motiv auf die Haut und dann wird mit spezieller Body-Farbe auf die Schablone gesprüht.

Diese Farbe basiert auf Wasserbasis. Die Unverträglichkeit mit der Haut wird ebenfalls getestet, damit garantiert werden kann, dass sie ungefährlich sind. Airbrush-Tätowierer findet man auf jeder größeren Veranstaltung, dort kann man sich im Normalfall solche Tattoos sprühen lassen.

Es gibt hierfür verschiedene Körpermalfarben die für Pinsel und Airbrush geeignet sind. Somit ist es kein Problem, täuschend echte Tattoos für einen kurzen Zeitraum herzustellen. Diese Technik ist z.B. in Hollywood sehr beliebt und so wurden schon viele Tattoos diverser Schauspieler auf diese Art hergestellt.

Die Methode, solche Tattoos herzustellen ist ziemlich einfach: Als erstes wird das Motiv ausgewählt, danach die Körperstelle bestimmt, diese mit Desinfektionsmittel gereinigt und abgetrocknet. Danach wird die Schablone aufgelegt und fest angedrückt. Die Farbe wird anschließend in mehreren dünnen Schichten aufgetragen bis die Farbintensität stimmt. Zum Schluss wird es mit Babypuder fixiert und kann nun einige Tage getragen werden.

In der Regel hält solch ein Tattoo zwischen zwei und fünf Tagen, aber manchmal kann es auch bis zu einer Woche halten. Die Farben des Tattoos sind zwar nicht wasserlöslich, jedoch wird die Farbe durch die Talkproduktion der Haut abtransportiert.

Man kann sich solche Tattoos sogar kostengünstig selbst erstellen, die Ausrüstung gibt’s in jedem Baumarkt und die Bodypainting-Farbe in Fachgeschäften für Zeichenbedarf.
Man kann sich dazu einfach Beispiel-Motive aus dem Internet herunter laden, ausdrucken und als Schablone benutzen.